Die Anforderungen an Architekten, Ingenieure und ausführende Unternehmen werden immer komplexer: zu den Kriterien der Bauherren Funktionalität, Baukosten sowie die architektonische und energetische Qualität eines Bauwerks werden künftig auch nachhaltige Faktoren wie Verbrauch an natürlichen Ressourcen, die Auswirkungen auf die Umwelt und die Lebenszykluskosten sowohl beim Neubau als auch beim Bauen im Bestand eine entscheidende Rolle spielen.
Architekten und Planer wählen immer öfter Stahl als Baustoff um neben den gestalterischen Aspekten auch nachhaltiger Planung, Ausführung und Nutzung von Bauwerken gerecht werden zu können.
Der Architekturkongress wird ausgerichtet vom Stahl-Informations-Zentrum, Mitveranstalter sind die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der Industrieverband Feuerverzinken.
Referenten: - David Adjaye (London): sein Museum of Contemporary Art in Denver wurde vom amerikanischen Green Building Council für die vorbildliche energetische Optimierung des Gebäudes mit LEED Gold zertifiziert.
- Elke Banz und Dietmar Riecks (Bochum) Das Architektenduo setzt Stahl insbesondere im Industriebau ein, wie z.B. beim Bau einer Nullemissionsfabrik in Braunschweig.
- Christoph Ingenhoven (Düsseldorf) gewann kürzlich den Wettbewerb um den Neubau des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag und steht seit vielen Jahren für eine nachhaltige und ökologisch ausgerichtete Architektur.
- Dominique Perrault (Paris), Erbauer u.a. des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg,
- Gerard Evenden, Senior Partner beim weltweit agierenden Büro Foster + Partners, sind Global Player der internationalen Architekturszene und setzen Stahl unter Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte in vielen ihrer Bauwerke ein.
- Prof. Werner Sobek (Stuttgart) der Architekt und Bauingenieur steht wie kaum ein anderer in Deutschland für die klare Orientierung hin zu nachhaltigen Bauweisen. Seine Markenzeichen als Tragwerksplaner: Leichte, weit gespannte Strukturen mit hoher Funktionalität und Wertigkeit (Flughafen in Bangkok)
Der Kongress richtet sich an Architekten, Ingenieure und Stadtplaner sowie private und öffentliche Bauherren. Die Veranstaltung wird von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen für ihre Mitglieder als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Die Teilnahmegebühr beträgt € 48,-. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden ab November 2009 vom Stahl-Informations-Zentrum entgegengenommen. Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit zum Besuch der Baufachmesse DEUBAU 2010.
Kontakt: Hans Allkämper, Stahl-Informations-Zentrum Sohnstr. 65, 40237 Düsseldorf E-Mail: hans.allkaemper(at)stahl-info.de
Foto: Nachhaltige Architektur: die Neue Messe Hamburg, geplant und realisiert von Ingenhoven Architects und Werner Sobek Stuttgart (Quelle: H.G. Esch) zur Verfügung gestellt von Stahl-Informations-Zentrum
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