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PROJEKTDATEN

  • Düsseldorf
  • Deutschland
  • Architekt:
    Studio Daniel Libeskind und Architekt Daniel Libeskind AG, Zürich
  • 2013
  • Bauherr:
    die developer projektentwicklung gmbh
  • Ingenieurbüro:
    KKK mit NAI Nagaraj Ingenieure (Tragwerksplanung)
    Winter Ingenieure
  • Bauunternehmen:
    Zechbau GmbH
  • Fotos:
    ©
    Kö-Bogen / krischerfotografie

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Kö-Bogen Düsseldorf


Der Kö-Bogen, ein Gebäudekomplex mit gemischter Nutzung im Herzen von Düsseldorf, ist Teil eines umfangreichen Stadterneuerungsprojekts und schafft mit seiner charakteristischen, geschwungenen Form einen kunstvollen Übergang zwischen dem dicht besiedelten Stadtzentrum und den Grünflächen des Hofgartens. ArcelorMittal hat Tragwerksprofile für dieses neue Wahrzeichen geliefert.

Architektur
Der Entwurf des Kö-Bogens stammt aus der Feder des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind und besteht aus zwei organischen Baukörpern mit einer Höhe von 5 Stockwerken. Auf Straßenebene sind diese durch eine Fußgängerpromenade getrennt, ab dem dritten Geschoss verbindet sie allerdings eine 2-stöckige Brücke. Der Kö-Bogen liegt am Ende der Königsallee, eine der wichtigsten Hauptverkehrsadern der Stadt, wo die neu geschaffene Hofgartenpromenade beginnt. Sein Name leitet sich aus der "Königsallee" und der bogenförmigen Grenze des Hofgartens ab.  Der Bau dieses Gebäudekomplexes ist der erste Schritt in einem weitläufigen Stadterneuerungsprojekt, das die Neugestaltung des Stadtzentrums durch Schaffen von neuen Grünflächen und Flaniermeilen vorsieht. Eine neue U-Bahnlinie und unterirdische Straßenführung sollen schnelle Anbindung schaffen und gleichzeitig das Gebiet vom Verkehr entlasten.

Der Kö-Bogen wurde 2013 fertiggestellt und bietet rund 42.000m2 Fläche für flexible Nutzung wie Büro-, Verkaufs- und Gastronomieflächen sowie eine Tiefgarage.

Die geschwungenen Fassaden des Gebäudekomplexes bestehen aus Glas und weißem Naturstein (Travertin) und sind an der Nord- und Westseite durch diagonale Schnitte (sogenannte "cuts") aufgebrochen, die kleine Fassadengärten beinhalten. Die besondere Fassadenstruktur erscheint  aus einigen Perspektiven horizontal, aus anderen vertikal. Die spezielle Anordnung der Stein- und Glaspaneele  und der Aluminiumlamellen schaffte eine einheitliche Fassadenfläche.

Das Design des Kö-Bogens besteht sowohl aus geraden als auch kurvenförmigen geometrischen Formen. Während die geraden Linien den städtischen Kontext der umliegenden Gebäude auf der Königsallee wiedergeben, schaffen die Kurvenlinien in und um die Innenhöfe des Kö-Bogens einen fließenden Übergang zu den verkehrsfreien Flächen der Umgebung. Auch durch die begrünten Fassadenschnitte, die Innenhöfe und die Gründächer werden Grünflächen in bebaute Flächen integriert und der Übergang von städtischen Raum mit Parkflächen auf organische Weise überbrückt.

Nachhaltigkeit
Mit seinem einzigartigen Design und Umweltkonzept steht das Projekt für konzeptionelle Stärke, moderne Stadtentwicklung und eine nachhaltige Zukunkft, sowohl für Düsseldorf als auch für ganz Deutschland.

Der Kö-Bogen wurde im März 2014 mit dem MIPIM Award in der Kategorie  "Bestes Stadterneuerungsprojekt" ausgezeichnet und erhielt 6 Monate später die angestrebte LEED Zertifizierung Platin.

Bei LEED konnte der Kö-Bogen besonders in den Kategorien "Erneuerbare Energie" und "Ressourcenschonendes Bauen und Baumaterialien" punkten, dank seines optimierten Energiemanagements, den geothermalen Pumpensystemen für Heizung und Kühlung und der Wärmerückgewinnung, die zu einer Energieeinsparung von 20% beitragen. Durch reduzierten Wasserverbrauch und große Versickerungsflächen auf dem Dach verbraucht der Kö-Bogen 30% weniger Wasser als das Referenzobjekt. Insbesondere wurde bei der Beurteilung der begrünte Freiflächenanteil von 47% hervorgehoben, der sich in den Innenhöfen und begrünten Cuts darstellt.

Stahl von ArcelorMittal

ArcelorMittal lieferte 400 Tonnen HD 400 Profile für die Deckenkonstruktion des Kö-Bogens, hergestellt in der Fabrik des Unternehmens in Differdingen, Luxemburg. In der Konzeptionsphase unterstützte das Ingenieurteam von ArcelorMittal Sections Tecom das Projektteam des Kö-Bogens mit technischem Know-How, das Stahl Service Center von ArcelorMittal Eurostructures führte die spezielle Anarbeitung der Träger durch.

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