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PROJEKTDATEN

  • Paris
  • Frankreich
  • Architekt :
    Cantin Planchez Architecture
  • Fertigstellung: Juni 2011
  • Bauherr:
    RIVP 
  • Ingenieurbüro
    CETBA Ingénierie
    Tragwerk: André Pouget
  • Bauunternehmen:
    Generalbauunternehmen: TBI SHAM
    Fassade: Coverbac
  • Fotograf:
    1-4 ©Luc BOEGLY
    5-7 ©ArcelorMittal FCE

TECHNISCHE DETAILS


  Lageplan
  Produktkatalog: Aluzinc®

Wohnhaus in der Rue Marcadet


Dieses Wohnhaus im Herzen des 18. Pariser Arrondissement beherbergt 9 Wohneinheiten und ein Geschäftslokal. Durch seine metallisch glänzende Fassade aus Aluzinc® steht es im Kontrast mit seiner Umgebung.

Die Rue Marcadet, Standort dieses Wohnhauses, ist eine lange Straße in einem Pariser Stadtbezirk der von architektonischen Stilen der verschiedensten Epochen geprägt ist.

Die Wahl des Standorts fiel aus städteplanerischen Gründen auf eine Parzelle zwischen 2 bestehenden Gebäuden um die daraus entstehende Diskontinuität  fortzusetzen:

- auf der einen Seite befindet sich das "Mathagon", ein Herrschaftshaus datiert aus Ende des 18. Jahrhunderts, das zur Zeit des Baus des neuen Wohnhauses Gegenstand einer kompletten Restaurierung war.
- auf der anderen Seite steht ein 10-stöckiges Wohnhaus aus den 70er Jahren, das etwas zurückgesetzt gebaut wurde und somit eine leeren Raum zur Straße hin entstehen lässt.

Der Plan der Architekten Cantin Planchez war es, das bestehende Sägezahnmuster und die versetzte Anordnung der Baukörper fortzusetzen, die leeren Flächen zu füllen und von der Straße aus sichtbare Gärten zu gestalten.

Um die Auswirkungen auf die Rue Marcadet so gering wie möglich zu halten, haben sie das neue Gebäude so orientiert, dass die lange Seite von der Straße wegläuft. Die Hauptfassade wird zum Giebel um antwortet somit auf die Zackenornamente des benachbarten Herrenhauses. Die aneinandergereihten Balkone  der Hauptfassade überblicken den davorgelegenen Garten, was den Wohneinheiten mehr Ruhe und mehr Sonnenlicht beschert.

Ein langes Tauziehen...
Dieses Projekt streckte sich auch zeitlich in die Länge (2006-2011)  da der Einreichung des entgültigen Entwurf monatelange Verhandlungen mit allen Interessensvertretern und Anspruchsberechtigten (Abteilung für Stadtentwicklung, Batiments de France Architects) vorangingen.
Auch die Anrainer wurden in den Dialog einbezogen, da großes Interesse an diesem neuen Projekt in dem bereits sehr dicht besiedelten  Gebiet bestand. Das Projekt wurde modifiziert um enventuelle Auswirkungen auf die benachbarten Gebäude so gering wie möglich zu halten.

Kurzum, ein kleines Projekt, viel Zeit, Energie und Kommunikation - doch eine interessante Übung die wieder einmal aufzeigt wie unterschiedlich und widersprüchlich die Interessen der Anspruchberechtigten sein können, mit denen Architekten sich tagtäglich auseinandersetzen müssen um ein Projekt erfolgreich durchzuführen.

Die verwendeten Materialien
In der Fassade spielt die Aluminium-Zink Beschichtung Aluzinc® mit ihren zahllosen Möglichkeiten eine entscheidende Rolle!

Über dem Garten sind die Ost- und Nordfassade großzügig verglast, um das Licht und die Aussicht optimal zu nützen. Zwischen den Verglasungen ist die externe Isoliertung der Fassade weiß beschichtet.

Die Fassaden auf der Straßenseite (Nord und West) verfügen über wengiger Fenster. Die Verkleidung besteht aus Stahl mit Aluzinc® Beschichtung, deren metallischer Glanz Spiele mit dem Licht und den Reflexionen der umliegenden Häuser erzeugt. Die Fenster sind mit perforierten Fensterläden versehen, um den Lichteinfall und die Ausicht in den Schalfzimmern optimal zu regulieren. Das Projekt is ein Vorzeigebeispiel für die zahlreichen Vorteile von Aluzinc®: seine natürliche Schönheit, die Lichtspiegelung und die Möglichkeiten in der Bearbeitung wie zB. Perforation.

Im Erdgeschoss besteht der Zugang zur Lobby aus gebürstetem Beton, , der Innenhof, der an eine Schlucht erinnert, ist aus weißem Marmor, der in dem relativ engen und tiefen Raum das Licht verstärkt.

Das Geschäftslokal ist großzügig verglast (zur Straße hin wurde weißes Glas verwendet, Richtung Garten dunkelgrünes), um die Unterscheidung von Wohnraum und gewerblich genutzem Raum zu visualisieren.

Warum Aluzinc®? Die Architekten kommentieren ihre Wahl:
«Für unser Projekt suchten wir ein Material oder eine Fassadenverkleidung die mit externer Isolierung kompatibel ist, gleichzeitig hell und glänzend mit einer Oberflächenbeschaffenheit, die nicht komplett glatt und einheitlich ist um Lichtspiele auch mit indirektem Licht (an der Nordfassade) zu ermöglichen. So kamen wir auf Aluzinc®, eine metallische Beschichtung, die all diese Anforderungen erfüllt da sie gleichzeitig Glanz und Klarheit vermittelt und sich matte und glasklare Effekte abwechseln. Das Material wurde auch die Fensterläden eingesetzt, da es sich gut für die gewünschte Perforation eignet, die notwendig war um sie dem Prinzip moderner Jalousien und deren Anforderung an Licht- und Sichtschutz entsprechen. »

Hohe Energieeffizienz
Mit der Studie zur Energieperformanz wurde der Klimatechniker André Pouget beauftragt. Diese hat ergeben, dass statt einer dreifachen eine doppelte Verglasung ausreicht und ein einfacher Wärmefluss statt einem doppelten. Einfache Lösungen für ein Gebäude, das auf das THPE Label (Trés Haute Performance Energetique) abzielt und einen durchschnittlichen Energieverbrauch von 65kwh/m2 anpeilt.   

Zusätzliche Informationen:
Bauherr: RIVP 
Entwurf: CANTIN PLANCHEZ ARCHITECTURES
Projektmanager: Thibault Marca, Architecte
Consultation lauréate: 2006 / Etudes et travaux: 2006 à 2011
Übergabe: Juni 2011 (Label THPE -CEP 65 kwh/m2)
Ingenieurbüro: CETBA Ingénierie
Spezialist Energie: André Pouget (consultant)
Generalbauunternehmen: TBI SHAM
Fassaden: Coverbac 
Aluzinc®: 227m² (Nutzfläche 950 m²)
Kosten: 2 100 000 Euro

Text: Julien Cescon, ArcelorMittal Flat Carbon Europe

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