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PROJEKTDATEN

  • Maranello
  • Italien
  • Architekt:
    Wilmotte & Associés SA, Paris
  • 2013 - 2015
  • Bauherr:
    Ferrari S.p.A.
  • Ingenieurbüro:
    Studio Quaranta (Tragwerkskonzept)
    AI Studio - Eng. Giorgio Piccarreta (Stahltragwerk)
    Dalenz Ingegneria srl – Eng. Alfredo Dalenz (Betontragwerk)
    Polistudio & HL-PP (technische Gebäudeausrüstung)
    Planning ingegneria e pianificazione srl – Eng. Stefano Neri (Bauleiter)
  • Generalbauunternehmen:
    Italiana Costruzioni
  • Stahlbauunternehmen:
    Gruppo Manni
  • Fotos:
    © Milène Servelle/Wilmotte & Associés

LINKS


  Produktkatalog: ACB® Lochstegträger
  Produktkatalog: HE Europäische Breitflanschträger

Neues Ferrari Sportmanagement-Zentrum


ArcelorMittal lieferte ACB® Lochstegträger und HE-Profile  für das erdbebensichere Tragwerk des neuen Sportmanagement-Zentrums von Ferrari in dessem Firmensitz in Maranello, Italien. Das hochmoderne Gebäude spiegelt den einzigartigen Stil und die Werte der Marke wider und beherbergt die technischen und administrativen Abteilungen und die Produktionsstätten des Ferrari Formel 1 Rennteams.

Entworfen vom französischen Architekturbüro Wilmotte & Associés Architectes als ikonisches Gebäude mit einer ausgeprägten visuellen Identität, repräsentiert das neue Sportmanagement-Zentrum das Markenimage der Scuderia Ferrari, die weltweit für ihre Kühnheit und hohen Qualitätsstandards bekannt ist. Der Neubau vereint nun alle Abteilungen des Sportmanagements unter einem Dach.

Am Eingang zur Citadella Ferrari in Maranello gelegen, stellt er das neue Portal zum Firmensitz dar und agiert dank seinem charakteristischen Fassadendesign in den Markenfarben von Ferrari als funktionale Verbindung mit dem Rest der Fabrik. Errichtet wurde das Gebäude in nur 20 Monaten, dank seines modularen Designs wird es in Zukunft mit der Firma mitwachsen können.

Schlankes, robustes und sicheres Tragwerk mit Stahl von ArcelorMittal
Die Modularität des Gebäudes ist auch in seinem Stahltragwerk sichtbar, das eine wichtige Voraussetzung für zukünftige Erweiterungen darstellt: die Raster von 16 x16 m bestehen aus runden Hohlprofilen als Stützen und großen HE-Profilen und Lochstegträgern als Deckenträger.

Der wichtigste Grund für die Wahl eines Stahltragwerks war allerdings die Lage des Gebäudes in einer erdbebengefährdeten Zone und die Tatsache, dass Stahlkonstruktionen dank ihrer Duktilität, Flexibilität und ihres geringen Gewichts im Fall von Erdbeben ein vorteilhaftes Verhalten aufweisen. Das Tragwerk des Ferrari Sportmanagement-Zentrums wurde speziell entworfen um hohen seismische Lasten standhalten zu können.

ArcelorMittal lieferte insgesamt 1.200 Tonnen Stahl in Güte S355 für das Tragwerk: 1.000 Tonnen HEA-A 600 und HEB-A 900 Profile und 200 Tonnen ACB® Lochstegträger mit runden Öffnungen für die Deckenkonstruktion. Beide Profilarten wurden in der Fabrik von ArcelorMittal im luxembourgischen Differdingen gewalzt. Die ACB® Träger wurden vom ArcelorMittal Anarbeitungszentrum Eurostructures hergestellt, der patentierte Fabrikationsprozess wurde von der ArcelorMittal Forschungsabteilung erarbeitet und basiert auf der Verwendung von warmgewalzten Stahlprofilen, die mit einer speziell dafür entwickelten Software zu leichten und kosteneffizienten Trägern für schlanke, robuste und sichere Konstruktionen verarbeitet werden.

Im Falle des Ferrari Sportmanagement-Zentrums wurden die ACB® Lochstegträger aus IPE-O 600 Profilen hergestellt. Der Steg wird durch zwei Brennschnitte getrennt, die beiden so entstandenen "T-Teile" werden um eine halbe Bogenbreite versetzt und wieder zusammengeschweißt. Auf diese Weise ergibt sich im Vergleich zum Ausgangsprofil eine größere Höhe und der gefertigte Lochstegträger weist ein verbessertes Verhältnis Widerstandsmoment/Gewicht auf.

Sowohl die HE-Profile als auch die ACB® Lochstegträger von ArcelorMittal stellen eine effiziente und beliebte Lösung zur Überbrückung von großen Spannweite dar. Gleichzeitig bieten ACB® Träger auch die gewünschte Transparenz und Funktionalität für das gesamte Deckensystem.

Architektur: funktionale Räume für harmonisches Miteinander
Mit einer Gesamtfläche von 24.000 m2 verteilt auf drei Ebenen bietet das Sportmanagement-Zentrum hochfunktionale Arbeitsplätze, die darauf ausgerichtet sind, den Produktionsprozess zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Beleuchtung, horizontale Verkehrswege und die Signalfarbe Rot wurden so konzipiert, dass Designer, technische Abteilungen, Forschung und Entwicklung, Produktion, Kommunikation und Management alle harmonisch nebeneinder arbeiten können.

Stil, Funktionalität, Effizienz und Innovation sind die Hauptprinzipien, die sich wie ein roter Faden durch das architektonische Konzept ziehen und darauf abzielen, die Arbeitsplatzbedingungen der verschiedenen Abteilungen im Gebäude zu verbessern. Eine wichtige Rolle spielte dabei das Design von effizienten Grundrissgestaltungen, damit dieses Miteinander harmonisch ablaufen kann. Wichtig war für die interne Organisation auch, dass neben Mitarbeitern, Material und Produkten auch die externen Besucher des Zentrums dafür berücksichtigt werden mussten.

Das Untergeschoss und das Erdgeschoss beherbergen die Werk- und Produktionsstätten und Labors, die sich mit der Herstellung der Rennautos beschäftigen. Die technischen Abteilungen, Büros und größeren Räume für Kommunikation und Veranstaltungen befinden sich im ersten Stock.

Die repräsentative Fassade des Gebäudes besteht aus modularen Glaspaneelen im Erdgeschoss, die Verkleidung des Obergeschoss ist in firmentypischem Rot, Schwarz und Metallfarben  gehüllt und überträgt die Markenwerte Stärke, Charakter und Dynamik in die Architektur.

Umwelteffizienz und Nachhaltigkeit sind durch Thermal- und Fotovoltaikpaneele gesichert, desweiteren gibt es ein Wasserwiederverwertungssystem, das mit Kompressoren betrieben wird. Die Landschafts- und Gartengestaltung tragen dazu bei, dass sich das Gebäude auf intelligente Weise in seine Umgebung einfügt.

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