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PROJEKTDATEN

  • Apeldoorn
  • Niederlande
  • Architekt:
    Courage Architecten & Mies Architectuur
  • 2013
  • Bauherr:
    Gemeinde Apeldoorn
  • Ingenieurbüro:
    Nieman Raadgevende Ingenieurs
  • Bauunternehmen:
    Hegeman bv
  • Fotograf:
    Lars Courage, Courage Architecten

TECHNISCHE DETAILS


  Produktkatalog: Granite® HDX

Gemeinde-Servicezentrum Post Zuid Apeldoorn


Dieses neue Gebäude vereint verschiedene Serviceeinrichtungen der holländischen Gemeinde Apeldoorn unter einem Dach. Mit Stahl und Glas als wichtigste Baumaterialien, liegt das Hauptaugenmerk dieses Projekts auf Steigerung von Zusammenarbeit, Effizienz und Nachhaltigkeit. Granite® HDX beschichteter Stahl von ArcelorMittal wurde für die Stahlfassade verwendet.

Post Zuid, mit seiner charakteristischen Form und dem leichten Überhang der 2 oberen Geschosse an beiden Enden, beherbergt nun alle Gemeindedienste, die bis vor kurzem in ganz Apeldoorn verteilt waren. Die Hauptziele des Projekts waren Kosteneinsparungen, Effizienzsteigerung und die nachhaltige Sanierung eines alten, brachliegenden Industriegebiets.

Seit März 2013 ist Post Zuid der neue Sitz von 40 Gemeindediensten wie der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Bauhofs und Recyclingzentrums, der Fahrradzentrale und des Fundbüros. Einige Werkstätten, Konferenzräume und eine Kantine werden gemeinschaftlich genutzt und sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem die Zusammenarbeit besonders gefördert wird. Das neue Gebäude bietet insgesamt 12.000m2 Nutzfläche.

Der architektonische Entwurf stammt aus der Feder von COURAGE-MIES Architektur, ein Zusammenschluss von zwei holländischen Architekturbüros, Courage Architecten (Apeldoorn) und Mies Architectuur (Ede). Neben der ehrgeizigen Anforderungen des Bauherrns an Nachhaltigkeit und Funktionalität, stellte vor allem der knappe Zeitplan für Planung und Bau eine besondere Herausforderung dar.

Ein gemeinsames Gebäude für so viele verschiedene Dienste zu entwickeln, war nicht nur eine schwierige technische Aufgabe, sondern es bedeutete auch, unterschiedliche Arbeitskulturen zusammenzubringen. Um den Kontakt und die Zusammenarbeit des Personals der Abteilungen anzuregen, wurden verschiedene Bereiche zur gemeinschaftlichen Nutzung geschaffen (z.B. Werkstätten, Kantine etc.).

Das Erdgeschoss beherbergt die Werkstätten und Garagen für die Rettungs- und Feuerwehrautos und die Flotte des Gemeindegartendienstes. Im daraufliegenden, langgestreckten Baukörper von 160 m Länge befinden sich verschiedene Büros und die Kantine.

Das Gebäude verfügt über ein Stahltragwerk, die Fassade besteht aus Stahl und Glas. Die Sandwichpaneele, die den metallenen Teil der Fassade ausmachen, wurden mit Granite® HDX vorbeschichteten Stahl (S280GD+Z225) hergestellt. Die Farbe der Beschichtung ist schwarz, die genaue Farbbezeichnung lautet G9005. Statt des Standardglanzes von 30 GU wurde bei diesem Projekt ein Glanz von nur 10 GU bestellt.

Insgesamt wurden für das Projekt Post Zuid 20 Tonnen Stahl mit Granite® HDX Beschichtung von ArcelorMittal FCE Benelux über SDW Profiel B.V. geliefert.

Recycling & nachhaltige Eigenschaften
Als Standort für das neue Gebäude wählte die Gemeinde Apeldoorn ein Grundstück mit einem alten Kühllagerhaus in einem Industriegebiet aus. Ziel war es, die neue Konstruktion mit möglichst wenig Baumaterial zu errichten. Das existierende Tragwerk sollte weit wie möglich erhalten bleiben und wurde in das neue integriert. Große Teile der Abbruch- und Baureste wurden im neuen Gebäude wiederverwendet oder an Wohlfahrtsorganisationen gespendet. Die alten Dachpaneele wurden in Ghana wiederverwendet.

Um die ehrgeizigen Nachhaltigkeitsanforderungen auch nach der Bauphase zu gewährleisten, wird das neue Gebäude mit Wärme- und Kältespeicherung geheizt bzw. gekühlt. Eine große Auskragung aus Stahl auf der einen Seite und eine Vorhangkonstruktion aus schwarzen Stahlstreifen auf der anderen schützen die Büros vor direkter Sonneneinstrahlung. Größtenteils ist der langgestreckte Baukörper mit den Büros allerdings verglast, um optimale Lichtverhältnisse zu schaffen. Das Regenwasser wird in kleinen Teichen gesammelt und von der Feuerwehr verwendet.

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