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PROJEKTDATEN:

  • Altishofen
  • Schweiz
  • 2010 - 2012
  • Bauherr:
    Galliker Transport AG
  • Ingenieurbüro:
    Fent AG
  • Brandschutz:
    Sika
  • Fotograf:
    ArcelorMittal Construction Schweiz

TECHNISCHE DETAILS


  Plan Stahlkonstruktion
  Cofraplus Verbunddecken
  HISTAR®: hochfester Stahl
  Träger, Form- und Stabstahl

Galliker Car Center


Für de Ausbau ihres Car Centers hat die Galliker Transport AG in ihrem Hauptsitz in Altishofen in der Schweiz ein existierendes Lagerhaus um 7 Geschosse erweitert. Das hochgradig funktionelle und effiziente Gebäude wurde mit Stahl errichtet: verwendet wurden Stahlprofile, teilweise in hochfester Histar® Güte, und Verbunddecken von ArcelorMittal.

Beim Erweiterungsprojekt der Galliker Transport & Logistik AG ging es nicht nur um zusätzliche PKW Abstellplätze: Ziel war es, einen hochmodernen Fahzeug-Logistik-Knotenpunkt zu schaffen, der ein komplettes Aufbereitungszentrum für sowohl mechanische als auch optische Fahrzeugaufbereitung mit integrierter Waschanlage, modernen Werkstattplätzen und Montagelinienie für die Aus- und Umrüstung von Wagenflotten bietet. Ein Bürotrakt, ein Reifen- und Ersatzteillager und 6 neue Parkdecks ergänzen das Car Center.

Für das Projekt wurde ein 2 stöckiges Lagerhaus umgebaut: 2 Stockwerke wurden abgetragen und 7 neue Geschosse errichtet. Das neue Gebäude sollte nicht nur hochfunktionell, sondern auch ästhetisch sein. Effizienz war das Hauptkriterium sowohl für den Bau als auch für das fertige Projekt.

Im ersten Geschoss kragt der Bürotrakt heraus und hebt sich durch die rote Fassade vom Rest des Gebäudes ab, der in ein Lamellensysten gehüllt ist und das Innere vor Regen und Wind schützt. Es lässt jedoch genügend Ventilation zu, was wichtig für das Brandschutzkonzept ist.

Die Grundfläche des Gebäudes stellte eine Herausforderung für den Fluchtweg im Brandfall dar, da dessen Länge das gesetzlich erlaubte Maximum überschritt. Deshalb wurde das Stahltragwerk mit einer Brandschutzfarbe versehen, die bereits im Werk aufgetragen wurde, um den Ablauf vor Ort nicht zu verzögern. Aufgrund dieser Maßnahme konnte von zusätzlichen Brandschutzinstallationen, wie z.B. Sprinkleranlagen, abgesehen werden.

Das Projekt wurde bereits 2008 begonnen, wegen der Finanzkrise wurde es aber gestoppt und erst 2010 wieder aufgenommen.

ArcelorMittal war von Anfang an bei der Entwicklung mit dabei: Aufgrund der Notwendigkeit, eine besonders leichte Konstruktion mit höchster Tragfähigkeit zu schaffen, schlug ArcelorMittal Construction Schweiz die Verbunddeckenlösung Cofraplus 60 vor. Mit einer Gesamtstärke von 140mm wiegt dieses Deckensystem bei der Verwendung von normalem Beton weniger als 2,5kN/m2.

Die Deckenbleche mit einer Länge von mehr als 7,5m wurden bereits vorgelocht, um leicht und schnell mit den Kopfbolzendübel der Stahltäger verbunden werden zu können. Um den engen Zeitplan einzuhalten und den Einbau zu beschleunigen, wurde Cofraplus 60 bereits im ArcelorMittal Werk entsprechend der logistischen Voraussetzungen des Einbaus vor Ort verpackt.

Das Tragwerk wurde von ArcelorMittal Long Carbon Europe vorbemessen. Dank der Optimierung der Verbunddeckenträger durch die Verwendung von hochfestem Stahl HISTAR® konnte eine erhebliche Gewichtsreduktion des gesamten Tragwerks erreicht werden.

Aufgrund des geringen Gewichts von weniger als 300kg/m2 war die Kombination von Verbunddecken und Stahltragwerk die beste Lösung für dieses Projekt. Insgesamt hat ArcelorMittal 42.000 m2 beschichtetete Cofraplus 60 Verbunddecken und 2.200 tn warmgewalzte  Stahlprofile (415 tn davon in Histar® 460) geliefert.

Augewählt wurde diese Lösung unter anderem auch aufgrund ihrer Kosteneffizienz und des engen Zeitplans - Lieferung und Bau mussten in nur 24 Wochen ablaufen. Eingehalten werden konnte dieser Zeitplan dank genauester logistischer Planung und der Tatsache, dass ein Stahltragwerk schnell errichtet werden kann.

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