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STAHLGÜTEN und SONDERGÜTEN

BAUSTAHL

Die verfügbaren Baustahlsorten gemäß europäischen, amerikanischen, russischen und japanischen Normen sind in den Tabellen 2, 3 (EN), 10 (ASTM), 11 (GOST) und 12 (JIS) angeführt.

Diese Tabellen fassen die Hauptanforderungen der Normen in Bezug auf die mechanischen Werte und die chemische Analyse der Güten zusammen.

Andere Güten (nach kanadischen CSANormen z.B.) können auf Anfrage geliefert werden.

Tabelle 13 enthält eine Liste der Bezeichnungen vergleichbarer Stähle zwischen den europäischen Normen sowie den HISTAR®-Güten mit den Bezeichnungen nach amerikanischen, kanadischen, japanischen und früheren nationalen europäischen Normen.

Die Baustähle werden im Normalfall mit einem Siliziumgehalt von 0,14% - 0,25% geliefert. Sie sind daher zum Aufbau einer Zinkschicht beim Feuerverzinken geeignet (Diagramm 1). Der Gehalt an Phosphor liegt gewöhnlich unter 0,035% und hat bei den betrachteten Si-Werten keinen Einfluss auf die Endstärke des Überzugs.


 Die mechanischen Eigenschaften der ArcelorMittal Langprodukte werden durch gezielte Wärmeführung während des Walzprozesses beeinflusst und verbessert. Diese Stähle, welche durch das so genannte thermomechanische Walzen hergestellt werden (Lieferzustand M), zeichnen sich gegenüber normalisierend gewalzten Stählen aufgrund eines niedrigeren Kohlenstoffäquivalents und einer feineren Mikrostruktur durch eine deutliche Zähigkeitsverbesserung aus. Zusätzlich besitzen thermomechanisch gewalzte Stähle aufgrund ihrer Gefügestruktur eine gute Kaltumformung. Sie lassen sich im Allgemeinen ohne Schwierigkeiten flammrichten. Wie auch bei anderen Baustählen muss darauf geachtet werden, dass die Flammrichttemperatur bestimmte Höchstwerte nicht überschreitet.

Eigenspannungen in den Walzprofilen können durch Spannungsarmglühen abgebaut werden. Dies erfolgt nach den Richtlinien für die Verarbeitung unter Einhaltung der üblichen Parameter bezüglich Temperaturbereich und Haltedauer. Eine Weiterverarbeitung durch Warmumformen, in der Praxis bei Langprodukten ohnehin nicht üblich, ist nach EN 10025-2:2004 nicht erlaubt. 

SONDERGÜTEN

Sondergüten

- Wetterfeste Stähle nach EN 10025-5: 2004 (Tabelle 9) – Lieferbedingungen auf Anfrage.

- Nach Vereinbarung können die Güten nach EN 10025-2: 2004 und EN 10025-4: 2004 mit verbesserten Verformungseigenschaften zur Verminderung der Terrassenbruchneigung bei Beanspruchung senkrecht zur Erzeugnisoberfläche (Z-Güten) geliefert werden.

- Stahlgüten gemäß Sonderspezifikation (chemische Zusammensetzung und mechanische Eigenschaften) sind lieferbar nach Vereinbarung und unterliegen Mindestbestellmengen.

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